| Unternehmen | dLocal |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $200.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2020 |
| Folien | 10 |
| Land | Uruguay |
| Phase | n.a. |
| Investoren | General Atlantic |
Zahlungsabwicklung in Schwellenländern
dLocal aus Uruguay wickelt Zahlungen in Lateinamerika, Afrika und Asien für internationale Unternehmen ab. Das Problem, das es löst: In vielen dieser Märkte funktionieren internationale Karten schlecht, und lokale Zahlungsarten dominieren.
Genau daraus entsteht die Position. Wer die lokalen Verfahren, Banken und Regulierungen in vielen Ländern beherrscht, wird für globale Anbieter zur einzigen praktikablen Anbindung. Der Aufwand pro Land ist die Eintrittsbarriere.
Für ein Deck heißt das, die Länderabdeckung und die je Land unterstützten Zahlungsarten als Reifegrad zu führen und den Nettoertrag je abgewickeltem Betrag zu zeigen. In Schwellenländern liegen die Gebühren höher als in Europa – das ist der Grund, warum sich der Aufwand lohnt.
Für eigene Decks im Zahlungsverkehr ist die Lehre die Gegenrichtung: Der europäische Markt ist gut versorgt und preislich hart umkämpft. Wer eine Position aufbauen will, findet sie eher in schwierigen Märkten oder in schwierigen Branchen als im Standardgeschäft.
Ein zweiter Punkt betrifft die Prüfbarkeit. Anbieter in dieser Region wurden wiederholt wegen Fragen zur Rechnungslegung und zur Trennung von Kundengeldern kritisiert. Wer in schwer prüfbaren Märkten arbeitet, sollte Transparenz von sich aus herstellen, statt sie abzuwarten.







