| Unternehmen | Funding Circle |
|---|---|
| Branche | Fintech |
| Finanzierungsrunde | n.a. |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $746.4 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2017 |
| Folien | 15 |
| Land | United Kingdom |
| Phase | n.a. |
| Investoren |
Kreditmarktplatz für kleine Unternehmen
Funding Circle vermittelt in Großbritannien Kredite an kleine und mittlere Unternehmen und finanziert sie über institutionelle Investoren und – in der Anfangszeit – über private Anleger. Das Unternehmen ging 2018 an die Londoner Börse.
Ein Deck für ein Kreditvermittlungsgeschäft steht und fällt mit zwei Zahlen: der Ausfallquote im Bestand und den Kosten der Kreditvergabe je vermitteltem Euro. Alles andere – Volumen, Wachstum, Marktgröße – ist nachgelagert, weil eine schlechte Ausfallquote jedes Volumenwachstum entwertet.
Zur Einordnung: Der Kurs fiel nach dem Börsengang deutlich, und das Geschäft mit Privatanlegern wurde 2019 eingestellt. Die Kreditqualität in einem konjunkturellen Abschwung war der Punkt, an dem sich das Modell entscheiden musste.
Für eigene Decks mit Kreditbezug heißt das: Zeige die Ausfallquote nach Vergabejahrgang, nicht als Gesamtdurchschnitt. Ein wachsender Bestand verwässert den Durchschnitt und lässt eine sich verschlechternde Kreditqualität mehrere Quartale lang unsichtbar bleiben.
Ein zweiter Punkt betrifft die Refinanzierung. Wenn institutionelle Geldgeber das Kreditvolumen stellen, sind sie faktisch Lieferant und Kunde zugleich; fallen sie aus, steht das Geschäft still. Wie viele solcher Geldgeber es gibt und wie lange ihre Zusagen laufen, gehört deshalb ins Deck.







