| Unternehmen | Medloop |
|---|---|
| Branche | HealthTech |
| Finanzierungsrunde | Series A, Early Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $6.9 |
| Größenordnung | $2.5-10 Mio |
| Jahr | 2019 |
| Folien | 13 |
| Land | Germany |
| Phase | Series A, Early Stage |
| Investoren |
Software für Hausarztpraxen
Medloop entwickelte Software für Hausarztpraxen, mit der Patientendaten strukturiert ausgewertet und Vorsorge- oder Kontrolltermine gezielt angestoßen werden können. Das Unternehmen hatte Standorte in Berlin und London.
Der Ansatz zielt auf einen realen Mangel: In vielen Praxen liegen Daten vor, die auf Handlungsbedarf hinweisen, ohne dass jemand systematisch danach sucht. Ein Werkzeug, das das übernimmt, verbessert Versorgung und erschließt zugleich abrechenbare Leistungen.
Die Schwierigkeit ist der Markt. Hausarztpraxen sind Kleinstunternehmen mit knapper Zeit, bestehenden Praxisverwaltungssystemen und geringer Bereitschaft, Prozesse umzustellen. Der Vertrieb ist entsprechend kleinteilig und teuer.
Für deutsche Gründer im Gesundheitsbereich ist das die entscheidende strategische Frage: an die Praxis verkaufen oder über Kassen, Verbände und Praxissoftwareanbieter gehen. Der Direktvertrieb an Praxen ist der teuerste Weg, und ein Deck sollte begründen, warum er trotzdem gewählt wird – oder welchen Partnerweg es stattdessen gibt.
Ein zweiter Punkt betrifft die Anbindung. Praxisverwaltungssysteme sind in Deutschland ein enger Markt mit wenigen Anbietern, und ohne deren Schnittstellen ist ein Zusatzprodukt praktisch nicht einsetzbar. Diese Abhängigkeit ist die wichtigste Risikoposition eines solchen Vorhabens.







