| Unternehmen | Mirakl |
|---|---|
| Branche | eCommerce & Retail |
| Finanzierungsrunde | Series E, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $555.0 |
| Größenordnung | $250+ Mio |
| Jahr | 2021 |
| Folien | 14 |
| Land | France |
| Phase | Series E, Later Stage |
| Investoren | Silverton Partners |
Software, um aus einem Händler einen Marktplatz zu machen
Mirakl aus Frankreich stellt Handelsunternehmen die Software bereit, mit der sie ihren Onlineshop um einen Marktplatz erweitern: Dritthändler bieten dort ihre Ware an, der Betreiber verdient eine Provision, ohne die Ware einzukaufen.
Das Verkaufsargument ist bilanziell und deshalb sehr wirksam: Sortimentsausweitung ohne Kapitalbindung im Warenbestand. Für einen Händler mit knapper Liquidität ist das eine der wenigen Möglichkeiten, das Angebot zu vergrößern, ohne zu investieren.
Für ein Deck heißt das, den Nutzen in den Kennzahlen des Kunden auszudrücken – Anteil des über Dritthändler abgewickelten Umsatzes, Marge darauf, Kapitalbindung vorher und nachher. Software, die eine Bilanzkennzahl verbessert, verkauft sich anders als Software, die Zeit spart.
Für eigene Decks mit Verkauf an große Handelsunternehmen gilt die übliche Einschränkung: Die Einführung eines Marktplatzes ist ein Projekt über Monate mit Beteiligung von Einkauf, Technik und Recht. Der Vertriebszyklus bestimmt den Kapitalbedarf, nicht die Entwicklungszeit.
Ein zweiter Punkt betrifft die Erlösform. Anbieter in diesem Feld verdienen teils an Lizenzen, teils am abgewickelten Volumen. Der zweite Teil koppelt den eigenen Erfolg an den des Kunden und ist deshalb der wertvollere – wie hoch sein Anteil ist, gehört ins Deck.







