| Unternehmen | Pricefx |
|---|---|
| Branche | AI/ML/Big Data |
| Finanzierungsrunde | Series C, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $65.0 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2020 |
| Folien | 13 |
| Land | Germany |
| Phase | Series C, Later Stage |
| Investoren | Bain Capital Tech Opportunities |
Preissoftware für große Industriekunden
Pricefx bietet Software für Preisgestaltung, Rabattsteuerung und Angebotskalkulation, überwiegend für größere Industrie- und Handelsunternehmen. Das Unternehmen hat deutsche Wurzeln und ist international aufgestellt.
Preisoptimierung ist ein Feld mit einem sehr klaren Nutzenversprechen: Eine Verbesserung der durchschnittlichen Marge um wenige Zehntel Prozentpunkte rechtfertigt bei einem Konzern die Lizenzkosten um ein Vielfaches. Genau so wird es auch verkauft.
Das Problem im Deck ist der Nachweis. Verbesserungen der Marge haben viele Ursachen, und der Beitrag der Software lässt sich selten sauber isolieren. Anbieter arbeiten deshalb mit Vergleichsgruppen und Pilotprojekten in einzelnen Produktlinien.
Für eigene Decks mit einem Nutzenversprechen in Prozentpunkten gilt: Die Messmethode ist Teil des Produkts. Wer nicht erklären kann, wie der Effekt gemessen wird, verkauft eine Behauptung – und wird spätestens bei der Verlängerung damit konfrontiert. Der Vertriebszyklus in diesem Segment liegt bei vielen Monaten und bindet entsprechend Kapital.
Ein zweiter Punkt betrifft die Einführung. Preissoftware braucht saubere Stammdaten zu Produkten, Konditionen und Kundenhierarchien, und deren Aufbereitung liegt beim Kunden. Ein Deck sollte offenlegen, wie lange diese Vorarbeit dauert – sie bestimmt, wann der Nutzen eintritt.







