| Unternehmen | Spotify |
|---|---|
| Branche | 🎵 Music |
| Finanzierungsrunde | Series D, Later Stage |
| Eingesammelt (Mio. USD) | $100.00 |
| Größenordnung | $50-250 Mio |
| Jahr | 2012 |
| Land | Sweden 🇸🇪 |
| Phase | Series D, Later Stage |
| Investoren |
Ein Deck, das vor allem die Rechteinhaber überzeugen musste
Spotify hatte ein Problem, das die meisten Softwareunternehmen nicht haben: Das Produkt war ohne Lizenzverträge mit den großen Musikkonzernen wertlos, und diese Verträge bestimmten zugleich den größten Kostenblock. Die frühen Investorenunterlagen beschäftigen sich deshalb intensiv mit der Frage, wie sich Streaming gegen Piraterie und gegen den Downloadmarkt positioniert.
Das ist der Teil, der sich übertragen lässt. Wenn dein Geschäft von wenigen Lieferanten oder Rechteinhabern abhängt, ist die Verhandlungsposition gegenüber diesen Partnern keine Randnotiz, sondern das Geschäftsmodell. Ein Deck, das diesen Punkt auslässt, wird in der Due Diligence darauf zurückgeworfen.
Spotify hat diese Abhängigkeit über Jahre nicht auflösen können – die Bruttomarge des Streaminggeschäfts bleibt strukturell niedrig, und das Unternehmen hat das im Börsengang 2018 auch so dargestellt. Die Lehre ist nicht, den Punkt zu verstecken, sondern ihn zu rechnen.
Für ein eigenes Deck bedeutet das eine zusätzliche Folie, die viele weglassen: die Kostenstruktur pro verkaufter Einheit, aufgeteilt nach den Posten, über die du nicht selbst entscheidest. Erst daraus wird sichtbar, wie viel Spielraum überhaupt bleibt, wenn das Volumen wächst.







